„Wie alt bist du?“ – „Siebzehn.“ „Wie lange bist du schon siebzehn?“ – „Eine Weile!“

Man liebt sie oder man hasst sie, aber eines kann man nicht leugnen: Nahezu jeder kennt die berühmte Twilight Sage um Bella Swan und Edward Cullen – eine Liebesromanze, die schon mehr als 10 Jahre Fans auf der ganzen Welt begeistert.

Ich will nicht leugnen, dass ich mit 15 Jahren unsterblich in Edward verliebt war, und so ist das heutige Thema ein kleiner Flashback in meine Zeit als Teenie.
Wie Steve Jobs so schön sagt: „You can’t connect the dots looking forward; you can only connect them looking backwards.“- So hat sich wohl auch meine Zeit als Fangirl als lehrreich für mein jetziges Marketing erwiesen.

Doch genug von mir. Lasst uns gemeinsam besprechen, was wir als klein- und mittelständische Unternehmen im Marketing vom Film „Twilight“ lernen können:

Vorhang auf für den Volvo Vampir:
„Bellas Freundinnen Jessica und Angela überreden Bella zu einem Einkaufsbummel in die Stadt. Jedoch ist Bella mit den Gedanken ganz wo anders. Sie beschließt, sich von ihren Freundinnen zu verabschieden und einen kleinen Buchladen zu besuchen. Am Nachhauseweg biegt Bella in die falsche Straße ab und wird in einer Sackgasse von vier betrunkenen Männern bedrängt. Sie versucht zu fliehen, schafft es aber nicht, die Angreifer abzuschütteln. Plötzlich rast Edward mit einem Volvo C30 in die Gruppe und rettet Bella vor der vermeintlichen Gefahr.“

Doch was hat ein Volvo fahrender Vampir mit deinem Marketing zu tun?

Uns wird von allen Seiten gelernt, unser Unternehmen in den Mittelpunkt des Geschehens zu stellen – uns als „die Besten“, „die Experten“, oder „die Spezialisten“ zu bezeichnen. Doch was wäre, wenn wir es wie Volvo machen und uns selbst nur als Nebenfigur oder Mentor im Film unserer Kunden betrachten?

Lasst uns die Szene mit Edward einmal so aufrollen, wie wir Marketing „bis jetzt“ gemacht haben:
Bella wird von den Männern bedrängt. Der Volvo fährt vor. Man sieht den Volvo aus 10 verschiedenen Blickwinkeln. Edward steigt aus. Die Kamera schwenkt zur Tür des Volvos, die sich langsam schließt. Vielleicht noch ein leises Klicken, wie die Tür ins Schloss fällt. Die Szene von Edward, wie er Bella von den Bösewichten rettet, wird nur am Rande ersichtlich- im Mittelpunkt der stehende Volvo, dessen Standlichter in die Kamera leuchten.

Würde uns das in den Bann ziehen? Wohl kaum.
Würde ich mich 10 Jahre später noch daran erinnern? Naja, eher nicht!

Wenn du der gleichen Ansicht bist, wird es höchste Zeit, die Ärmel hochzukrempeln und in deinem Marketing den sechsten Gang einzulegen, damit deine Kunden zu begeisterten Fans werden und du eine Marke aufbaust, die auch in 10 Jahren noch hohe Wellen schlägt.

Frag dich deshalb:

  • Welche Delle will ich ins Universum hauen?
  • Welche Vision habe ich und wie kann ich dem Helden helfen?
  • Was treibt mich an?
  • Welche Gemeinsamkeiten habe ich mit meinem Helden?
  • War ich in derselben Situation wie der Held?
  • Welche Studien und Fakten kann ich dem Helden vorweisen?
  • Habe ich Referenzen oder Auszeichnungen?

Ein kleiner Tipp: Besonders in deiner Position als Mentor kannst du dich wunderbar einiger mentaler Trigger, wie Autorität, Sympathie und sozialer Beweise bedienen.
-> Trigger sind Impulse, die eine emotionale Reaktion auslösen.

Trigger #1 Autorität: Durch Wissen und das Aufzeigen von Lösungen für das Problem deiner Kunden schaffst du automatisch mehr Autorität. Achte auch auf Idealvorstellungen, deren du dich bedienen kannst.

Zum Beispiel: ein Doktor trägt einen weißen Kittel, eine Kosmetikerin hat ein gepflegtes Äußeres und in einem 5-Sterne-Restaurant ist der Tisch schön gedeckt.

Trigger #2 Sympathie: Durch deine Erzählung über eigene Erfahrungen erzeugst du automatisch Sympathie und wirst nicht nur als Marke, sondern auch als Mensch wahrgenommen.

Trigger #3 Sozialer Beweis: Wir neigen eher zu Handlungen, wenn wir diese schon bei anderen Menschen gesehen haben. Durch das Zeigen von Kundenrezensionen kannst du dir diesen Trigger zu Nutze machen.

Früher waren es die Ritter auf den weißen Pferden, heute sind es die Volvo fahrenden Vampire, aber eines bleibt immer gleich – ohne Pferd oder Volvo hätte der Held keine Chance, rechtzeitig den Schauplatz des Geschehens zu erreichen.

Sei dir deshalb bewusst, dass du eine sehr wichtige Rolle im Film deiner Helden einnehmen kannst. Aber ohne auf dich aufmerksam zu machen, werden dich deine Kunden nicht wahrnehmen, obwohl sie dich dringend benötigen. Übernimm deshalb jetzt die Regie für dein Marketing und vereinbare ein Analysegespräch beim Institut für Storymarketing.

Ganz viel Liebe,

deine Hannah

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